Firmung

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente. Geschichtlich und inhaltlich ist dieses Sakrament mit der Taufe verwandt und wird zum Beispiel in der Ostkirche heute noch zusammen mit der Taufe gespendet: In der Taufe empfängt der Christ den "Geist Gottes". Die Firmung greift diesen Teilaspekt des Taufgeschehens auf und verselbständigt ihn. Während die Kindertaufe einerseits den Geschenkcharakter der Gotteskindschaft deutlich macht, kommt hier der ergänzende Gedanke der freiwilligen, persönlichen Zustimmung des Christen entschieden zu kurz. Die Firmung, die im Idealfall einem Erwachsenen gespendet wird, in der Regel jedoch Jugendlichen stellt darum die bewusste und freiwillige Entscheidung für den Glauben in die Mitte. Mit dieser Entscheidung bestätigt der Firmling nachträglich das Taufversprechen, dass bei seiner (Kleinkind-)Taufe stellvertretend für ihn Eltern und Taufpaten abgegeben hatten. Sie sollen so selbst - unabhängig von der Entscheidung der Eltern - zum Christsein JA sagen können.

Im Pastoralen Raum Diez spendet der Bischof oder ein von ihm beauftragter Spender ca. alle eineinhalb oder zwei Jahre den Jugendlichen die Firmung, die bei der Firmung 16 Jahre alt sein sollen. Sie werden von der Pfarrgemeinde angeschrieben und sollen sich zur Vorbereitung zu diesem Sakrament der Entscheidung selbst anmelden.

Zu den Inhalten der Firmvorbereitung gehören eine Hinführung zum Glaubensbekenntnis der Kirche und zu den Grundinhalten sowie Symbolen des Sakramentes der Firmung. Die Teilnahme an den Glaubenstagen und bei Projekten sowie der Gottesdienstbesuch ist verpflichtend und wir erwarten die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit.

Ansprechpartnerin: Birgit Losacker