Familiengottesdienst am 29.10.2017 in Balduinstein

Thema: Gott lieben, indem ich meinen Nächsten liebe

In der Vorbereitung am Samstag vormittag wurde der Evangeliumstext kindgerecht vorgetragen und im Gespräch mit den Kindern analysiert. Im Text ging es um "Das wichtigste Gebot". Du sollst Gott lieben mit ganzem Herzen. Ebenso wichtig ist: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Wie kann ich Gott im Alltag meine Liebe zeigen? - Indem ich mich und meinen Nächsten liebe. - Wer ist ein Nächster? Jedes Kind malte ein Bild von seinem Nächsten! Vom Stuhlnachbarn, vom besten Freund oder der besten Freundin,...
Wie geht Nächstenliebe? Ist das immer leicht Gutes zu tun? - Wenn ich anderen Gutes tue, dann tue ich Gott selbst etwas Gutes. Gott liebt alle Menschen, auch die die etwas falsch gemacht haben. - Für den morgigen Gottesdienst wurde es zum Abschluss nochmal kreativ. Mit Begeisterung stempelten die Kinder mit den Fingern bunte Blumen auf gebastelte Lesezeichen.

Wie immer begann der Gottesdienst am Sonntag morgen mit dem Lied "Wunderkinder", begleitet von der Musikgruppe Farbenspiel. In der Geschichte nach dem Evangelium konnten sich Kinder und Eltern selbst wieder finden: Pia hatte unbeabsichtigt die Lieblingsvase ihrer Mutter kaputt gemacht. Nun hatte sie Angst es ihrer Mutter zu sagen. Ihr Bruder Paul überzeugte sie davon ihrer Mutter einfach die Wahrheit zu sagen. Nach Pia´s Entschuldigung bekräftigte ihre Mutter, dass sie ihr vergibt, und dass sie Pia immer liebt, auch wenn sie mal ungehorsam war. Abends im Bett dachte Pia dann nochmal darüber nach: "Es ist wie bei Gott", dachte sie. "Gott liebt uns, auch wenn wir etwas falsch machen. Wir können immer wieder zu ihm kommen, weil er uns so sehr liebt." Danach sollte ein Bild den Mensch zeigen, den Gott am meisten liebt. Viele kamen nach vorne um sich das Bild anzuschauen. Zum Erstaunen aller handelte es sich bei dem Bild um einen Spiegel. Jeder hatte sich im Spiegel selbst gesehen. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden: Gott liebt alle Menschen; jeden Einzelnen von uns . Das sollte auch die nachfolgende Aktion zeigen. Wir spielten Stille-Post mit der Gemeinde....jeder flüsterte dem Nächsten einen Satz ins Ohr....am Ende sprachen alle zusammen den Satz nochmal laut: Schön, dass es dich gibt. Dieser Satz begleitetet den Gottesdienst noch bis zum Ende, denn nachdem die Kinder der Mutter Gottes zum Dank Blumen gebracht hatten, erhielten sie zum Abschluss von Pater Gino ein mit Schokolade gefülltes Herz als Dankeschön. Am Ausgang bekam jeder Gottesdienstteilnehmer von den Kindern das selbstgestaltete Lesezeichen mit der Aufschrift "Schön, dass es dich gibt.".

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